Donnerstag, 5. Februar 2015

Traumseiten


In meinen Träumen war ich ein Rockstar und löste mit meinem Gesang die Apocalypse aus. Das kann passieren, sagte mein Traum-Ich und kämpfte später gegen Dämonen, tötete sie und erweckte sie mit dem Blut eines anderen wieder zum Leben. Ausversehen nur, und ursprünglich war ich auf der Suche nach einem Foto, das wohl mir gehörte, wenn ich meinen Worten im Schlaf trauen kann.
Im Krankenhaus habe ich dann einen Engel geküsst, weil er dort saß, ganz deprimiert, mit struppigen Haaren. Er sagte, dass er mich liebt, obwohl ich eigentlich gehen wollte. So weit kann es kommen, dabei fuhr ich vor einigen Tagen noch mit seinem Freund einen Highway entlang. Das Ziel kannte ich nicht, aber das war auch egal, weil der Augenblick zählt, denn man kann jeden Moment aufwachen, und dann ist sie da, die Realität. Mit ihren grauen Stiefeln wartet sie auf uns, lässt uns nicht einmal die Zeit zum Gähnen, weil sie andere Pläne hat, in denen kein Platz für Träumer ist. 


Baumpilz

Kommentare:

  1. Hallo,

    ein schöner Traum, düster. Hast Du ihn tatsächlich im Schlaf geträumt oder tagsüber? Die grauen Stiefel der Realität - das beeindruckt mich. Ein starkes Bild, das mich inspiriert. Dein Blog lädt definitiv zum Weiterstöbern ein. Was ich gewiss auch tun werde. :-)

    Ziegengruß von Tsaphyre Ziegenfuß

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    1. Das sind Teile von richtigen Träumen, die ich da verwendet, aber teilweise auch etwas verändert habe. Freut mich, dass es dir gefällt und sogar inspiriert.
      Vielen Dank für dein Feedback und deinen Besuch. Du bist jederzeit herzlich willkommen. :)

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