Freitag, 27. Juni 2014

Gestrandet


Zur Abwechslung gibt es mal wieder ein Gedicht von mir. Es ist ein älteres (von 2011), das ich noch mal überarbeitet habe. :)


Gestrandet
 
Am Strand der Träume
weht ein kalter Wind.
Ruhelos. Vereisend.

Wolkenverhangen die Nacht, doch
wer will schon nach den Sternen greifen?

Was vor mir liegt bleibt verborgen
und Nebel tanzen ungestüm
durch die Felder meiner Gedanken,
legen sich schützend
auf die Knospen,
damit kein Sonnenstrahl
sie berühren kann.

Die Schatten sind nicht gnädig.
Heute.

Und ich?
Vielleicht warte ich einfach
bis morgen.


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